3–8 Jahre · 89 € einmal · aus Berlin
Er hört nur zu, wenn dein Kind seine Pfote drückt.
Ein Plüschbär mit Geschichten und Sprachspielen, der nur zuhört, solange ein Kind seine Pfote drückt — und der Spiele von sich aus beendet, statt sie zu verlängern.
Das Produkt ist nicht die Technik im Bauch. Das Produkt ist alles, was der Bär nicht kann.

Warum überhaupt
Das Problem ist nicht, dass Kinder zu wenig hören. Sie sind zu selten dran.
Die meisten sprechenden Spielzeuge senden. Melodie, Ansage, Piep — und das Kind hört zu und bleibt still. Ein Bildschirm macht dasselbe, nur bunter.
Was Kinder weiterbringt, ist nicht die Menge an Wörtern, die sie hören, sondern wie oft sie selbst an der Reihe sind. Hin und her. Genau das kann ein Gerät, das nur sendet, nicht herstellen.

Woran man sieht, was er tut
Ein Ring am Bauch. Drei Zustände. Nicht abschaltbar.
Der Bär hat keinen versteckten Modus. Türkis pulsierend ist die einzige Möglichkeit, dass das Mikrofon überhaupt Strom hat — und genau das lässt sich nicht ausschalten.
Warmbernstein, ruhig
Der Bär spricht.
Türkis, pulsierend
Der Bär hört zu — nur solange die Pfote gedrückt ist.
Aus
Der Bär tut nichts. Das Mikrofon ist stromlos.
Die Sprechpfote
Der Taster sitzt in der rechten Vorderpfote und ist durch den Plüsch gut ertastbar. Bei losgelassener Pfote ist der Mikrofon-Stromkreis physisch getrennt — ein Hardwareschalter in der Versorgungsleitung, keine Software-Stummschaltung. Maximal 15 Sekunden pro Druck, danach gibt der Bär sowieso frei.
Fünfzehn Sekunden
Man sieht den Wechsel, ohne dass ihn jemand erklärt.
Zuerst leuchtet der Bauch warmbernstein — der Bär erzählt. Dann legt das Kind die Hand auf die Pfote, und der Ring springt auf Türkis: jetzt hört er zu, und nur jetzt hat das Mikrofon Strom.
Lässt die Hand los, ist der Ring aus. Kein Nachlauf, kein „noch kurz". Das ist die ganze Bedienung, und ein Vierjähriger versteht sie beim ersten Mal.
Was man im Film nie sieht
Einen Bären, der von selbst anfängt. Es liegt in jeder Einstellung eine Hand auf ihm.
Und keinen bewegten Mund
Der Bär tut nicht so, als lebe er. Das ist Absicht, kein Sparzwang.
Das Verkaufsargument
Was der Bär nicht kann.
Deutschland hat 2017 eine sprechende Kinderpuppe verboten. Ein vernetzter Plüschbär hat im selben Jahr über zwei Millionen Kinder-Sprachaufnahmen ins offene Netz geleakt. Wir haben unser Produkt entlang dieser Fälle gebaut — rückwärts, von den Fehlern aus.
Kein Bluetooth. Keins.
Kein BLE, kein Pairing, kein Beacon. Die berüchtigten Fälle — Cayla, CloudPets, i-Que — sind alle über ungesichertes Bluetooth gescheitert. Wir haben es nicht abgesichert. Wir haben es weggelassen.
Kein Ton verlässt den Bären
Die Erkennung läuft auf dem Gerät. Es wird kein Rohaudio gespeichert, gepuffert oder gesendet — auch nicht „temporär zur Verbesserung".
Keine Fernsteuerung, für niemanden
Die Eltern-App kann nicht mithören, nicht sprechen, nicht aufnehmen. Es existiert dafür keine Schnittstelle. Auch nicht deaktiviert im Code.
Kein Kinderkonto
Kein Kindername, kein Geburtsdatum, kein Geschlecht auf irgendeinem Server. Den Rufnamen kennt nur der Bär selbst, in seinem eigenen Speicher.
Kein Abo, keine Figuren
Einmal 89 Euro, Basiskatalog inklusive. Kein Nachkaufen, kein Shop im Spielzeug — der Bär bittet nie um einen Kauf.
Kein „Bleib doch noch"
Der Bär beendet Spiele selbst. Keine Serien, keine Punkte, keine Schleifen. Er bettelt nie ums Weiterspielen.
Das Ende des Spiels
Er hört von selbst auf.
Jedes Spiel endet, weil der Bär es beendet — nicht weil das Kind aufhört. Danach ist er still, bis wieder jemand die Pfote drückt.
Und er schickt das Kind weg. Zu einem Menschen. Das ist der Teil, den ein Produkt mit Abo-Modell nicht bauen kann.
„Wir haben jetzt vier Reime gefunden. Ich mach für heute Schluss — geh mal jemandem in deiner Wohnung sagen, dass Katze und Tatze sich reimen. Ich warte hier."

Ein Spielzug, wörtlich
Er sagt nicht „falsch". Er sagt, wo du hingehört hast.
Bär
„Mein Wort ist: Baum."
Kind
„Ähm … Blume?"
Bär
„Blume. Hmm. Baum – Blume. Vorne klingt es gleich, beide fangen mit B an. Aber ich such was, das hinten gleich klingt. Baum … Schauuum. Hörst du das? Versuch nochmal: Baum."
Kein „Super gemacht!". Der Bär benennt genau den Denkfehler und liefert ein Modell. Sechs Sprecherwechsel in vier Minuten — jeder einzelne vom Kind ausgelöst.
Der ganze Bär
Sechs Sätze, und man weiß, woran man ist.
Antwortet, statt zu senden — Ohne Pfotendruck geht kein Spielzug weiter.
Hört nur mit gedrückter Pfote — Ohne sie ist der Mikrofon-Stromkreis getrennt.
Nichts geht ins Netz — Die Erkennung läuft im Bären, kein Ton verlässt ihn.
Kein Bildschirm — Auch keiner in der Eltern-App, der irgendwas mithört.
Stoff abnehmbar — Herz raus, Hülle bei 30 °C in die Maschine.
Läuft ohne uns weiter — Ohne WLAN, ohne Konto — und auch ohne Bak & Bakum.

Was 89 Euro bedeuten
89 Euro. Einmal. Keine Figuren, kein Abo.
Beim Marktführer entfällt der größere Umsatzteil auf die Figuren, nicht auf die Box. Das ist kein Zufall, das ist das Geschäftsmodell.
Kleiner Audioplayer der Wettbewerber
69,99 €
Karten einzeln zuzukaufen
Der Bakbakum Plapperbär
89,00 €
0 € — Basiskatalog inklusive
Audiobox-Starterset (Marktführer)
99,95 €
Figuren 12,99–24,99 € je Stück
Audiobox der zweiten Generation
119,99 €
Figuren einzeln
KI-Roboter für Kinder
199 $
Abo
Der eingestellte Premium-Roboter
799 $
existiert nicht mehr
Der Steckbrief
Zahlen, die wir nachweisen können.
28 cm
sitzend · 34 cm stehend
420 g
von einem Dreijährigen einhändig tragbar
≤ 75 dB(A)
10 dB unter dem mildesten Grenzwert der EN 71-1
12 h
Wiedergabe · 21 Tage Standby
≈ 250 h
Audio offline im Speicher
0
Bluetooth-Schnittstellen
5 Jahre
Sicherheitsupdates, Datum aufgedruckt
30 °C
Hülle waschbar, sobald das Herz raus ist
Die Augen sind bestickt, nicht aufgeknöpft. EN 71-1 verlangt, dass ein Kind unter drei Jahren 90 Newton Zugkraft aufbringt, ohne dass sich etwas löst. Gestickte Augen streichen diese ganze Kategorie.

Ein Spielzeug, das Sprache fördern soll, hatte gerade dafür gesorgt, dass niemand etwas sagt.
Das war die Beobachtung, mit der Bakbakum anfing. Nicht mit einem Businessplan — mit einem unangenehmen Gefühl.
Warum Gesprächswechsel
Nicht wie viel ein Kind hört. Wie oft es selbst dran ist.
32 %
der Varianz im Sprachverständnis mit 9 bis 14 Jahren erklären Gesprächswechsel im Alter von 18–24 Monaten — mehr als die reine Wortmenge, auch nach Kontrolle des sozialen Hintergrunds.
Gilkerson et al. 2018, Pediatrics
50,12 %
so gut lernten Kleinkinder aus einem vorab aufgezeichneten Video — exakt Zufallsniveau. Mit einem Gegenüber, das antwortet: 66,90 %. Nicht der Bildschirm entscheidet, sondern ob geantwortet wird.
Roseberry, Hirsh-Pasek & Golinkoff 2014
Null
lernten Babys über fremde Sprachlaute aus DVD und reinem Audio. Von einer anwesenden Person lernten sie sie. Deshalb endet bei uns jedes Spiel mit einem Auftrag an einen Menschen.
Kuhl, Tsao & Liu 2003, PNAS
Die Grenze, die wir mitsprechen
Die Forschung belegt einen Zusammenhang zwischen Gesprächswechseln und Sprachentwicklung. Sie belegt nicht, dass unser Bär das kausal leistet. Der Bär bringt Kinder zum Sprechen — warum das wichtig ist, zeigt die Forschung. Mehr behaupten wir nicht, und „klinisch belegt" steht nirgendwo auf unserer Packung.

Ehrlich gesagt
Hier stehen wir gerade.
Ein Einplatinenrechner, ein Mikrofon, ein Lautsprecher — und seit dieser Woche antwortet er. Das Gehirn läuft.
Jetzt kommt der Teil, der wirklich schwer ist: daraus ein Spielzeug machen, das sicher, waschbar und leise genug fürs Kinderzimmer ist. Formen, Stoff, Akustik, Prüfung nach EN 71. Da liegt die eigentliche Arbeit, nicht in der Technik.
Deshalb gibt es hier keinen Warenkorb, sondern eine Liste. Wir wollen wissen, ob genug Familien das wirklich wollen, bevor wir Formen bauen lassen.


Die zwei, um die es geht
Bak macht den Krach. Bakum stellt die Fragen.
Bak brummt, klatscht, ruft und probiert alles aus. Bakum hört zu, fragt nach und wartet — manchmal ziemlich lange. Denn die Stille nach einer Frage ist der Ort, an dem der Satz des Kindes entsteht.
Zusammen sind die beiden eine Bedienungsanleitung in Figurform: einer macht vor, einer fragt nach, keiner drängt.
Ein Bär, vier Begleiter
Der Plapperbär ist das Herz. Die anderen vier stehen daneben.
Wir sind noch nicht in Produktion.
Auf der Vorbestellungsliste zu stehen kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Ihr entscheidet erst, wenn wir liefern können. Wir schreiben euch genau ein einziges Mal — wenn es losgeht.
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